Hey! Meine Stimme zählt
ist ein Projekt der Lebenshilfe Nürnberg.
Mit dem Projekt wollen wir uns für mehr Mit-Bestimmung, Inklusion und Teilhabe einsetzen.
Auf dieser Seite bekommen Sie alle wichtigen Informationen zum Projekt.
1. Ziel des Projekts
Wir haben zwei Aktions-Pläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonventionen (UN-BRK) geschrieben.
Ein Aktions-Plan ist ein Plan für die Einhaltung der Rechte von Menschen mit Beeinträchtigung.
In den Plänen stehen Ziele und Maßnahmen
Wir haben gefragt:
- Was soll sich für mehr Mit-Bestimmung, Inklusion und Teilhabe verändern?
- Und was muss die Lebenshilfe dafür tun?
Die Pläne wurden gemeinsam mit Selbst-Vertreter*innen geschrieben.
2. Zusammen-Arbeit mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt
Für das Projekt haben wir Unterstützung.
Wir arbeiten mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt zusammen.
Diese Zusammen-Arbeit nennt man auch Kooperation.
Professor Doktor Peter Groß ist unser Kooperations-Partner.
Und hat einen Abschluss-Bericht über unser Projekt geschrieben.
3. Film „Wir haben eine Stimme!“
„Wir haben eine Stimme!“ ist eine Video-Produktion der Lebenshilfe Nürnberg in Zusammen-Arbeit mit Steffen Metzger (bysteve).
Menschen mit Beeinträchtigung aus der Lebenshilfe Nürnberg zeigen, was sie bewegt:
4. Über diese Themen sprechen wir im Projekt
4.1. Mit-Bestimmung
Alle Menschen sollen in Deutschland mit-bestimmen können.
Und ihre Meinung sagen können.
Und frei wählen können.
Auch Menschen mit Beeinträchtigung sollen mit-bestimmen:
In der Politik und in der Stadt.
Oder am Arbeits-Platz.
Menschen mit Beeinträchtigung sollen auch bei der Lebenshilfe mit-bestimmen können.
Zum Beispiel:
- Bei Angeboten, die sie nutzen
- Bei neuen Angeboten der Lebenshilfe
- bei Veränderungen in der Lebenshilfe
Im Projekt wollen wir deshalb erfahren:
- Wo können Menschen mit Beeinträchtigung in der Lebenshilfe mit-reden?
- Wo müssen Menschen mit Beeinträchtigung mehr mit-bestimmen können?
- Wie soll sich die Lebenshilfe in Zukunft verändern?
4.2. Inklusion
Inklusion ist ein schweres Wort.
Es bedeutet:
Alle Menschen haben die gleichen Rechte.
Alle Menschen haben das Recht darauf,
dass sie überall dabei-sein können.
Kein Mensch darf ausgeschlossen werden,
weil er eine Beeinträchtigung hat.
Alle Menschen können selbst über ihr Leben bestimmen.
Die Lebenshilfe setzt sich schon lange für Inklusion ein.
Wir haben schon viel Erfahrung mit Inklusion.
Aber wir wollen gemeinsam noch mehr dafür tun, damit:
- Teilhabe-Barrieren abgebaut werden
- Menschen mit Beeinträchtigung ihr Recht auf Selbst-Bestimmung erhalten
- Menschen mit Beeinträchtigung mehr in der Lebenshilfe mit-bestimmen können
4.3. UN-BRK
UN-BRK ist eine Abkürzung.
Die Abkürzung steht für: UN-Behinderten-Rechts-Konvention
Die UN-BRK ist ein wichtiger Vertrag.
Darin stehen die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigung.
In dem Vertrag ist zum Beispiel aufgeschrieben:
- Menschen mit Beeinträchtigung haben die gleichen Rechte
wie Menschen ohne Beeinträchtigung - Inklusion ist ein Menschen-Recht
Deutschland hat den Vertrag im Jahr 2009 unterschrieben.
Deshalb muss sich Deutschland jetzt auch an den Vertrag halten.
Das bedeutet:
- Menschen mit Beeinträchtigung müssen ihre Rechte bekommen.
- Menschen mit Beeinträchtigung müssen selbst bestimmen können.
Hier kann man die UN-BRK in Leichter Sprache lesen:
https://www.behindertenbeauftragter.de/SharedDocs/Downloads/DE/LS/UN-Konvention_leichteSprache.html
In unserem Projekt wollen wir überprüfen,
ob die UN-BRK in der Lebenshilfe Nürnberg eingehalten wird.
Und die Menschen mit Beeinträchtigung ihre Rechte bekommen.
Und was noch besser gemacht werden muss,
damit Menschen mit Beeinträchtigung über viele Sachen selbst bestimmen können.