Die Geschichte des Floh Fabi

Floh ins Ohr! Ein Mitschreib-Projekt

Eine Geschichte, geschrieben von Menschen aus der Lebenshilfe Nürnberg: Jede*r kann mitmachen und daran teilhaben! Lassen wir uns gemeinsam überraschen, was dabei heraus kommt.

Auf unserem Flyer „Floh ins Ohr“ steht wie es geht. Die Geschichte, die Du weitererzählen kannst, schicken wir dir zu. Möchtest Du mitmachen? Dann schreibe uns eine Mail an flohfabi@Lhnbg.de

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Die Geschichte

Floh Fabi und seine Freunde erobern die Welt

Der kleine Max lebt ganz hoch oben in einem Nürnberger Hochhaus. Und ganz oben auf dem Kopf von Max lebt Fabi. Fabi ist ein Floh. Dem wurde es ziemlich langweilig, denn Max war krank und durfte nicht nach draußen. Fabi wollte raus in die Natur. Aber der kleine Floh braucht immer ein anderes Lebewesen, um überleben zu können. Daher setzte sich Fabi auf die Katze Mitze, denn die konnte nach draußen. Und Mitze ging auf große Reise. Ihr erstes großes Ziel war der Bauernhof von Bauer Müller. Dort angekommen, macht Fabi große Augen.

Weil er den Bauernhof gesehen hat. Und dort sind viele Tiere. Fabian hat sich richtig gefreut alle Tiere zu sehen. Der Bauer ist wahrscheinlich sehr nett zu den Tieren. Es gibt jeden Tag etwas zu essen. Floh Fabi freut sich, dass er mal etwas anderes sieht als das Hochhaus. Fabi spielt gerne mit den Tieren.

Es gibt auf dem Bauernhof Enten, Eichhörnchen, einen Igel und Pferde. Fabi springt auf ein Pferd. Da rennt das Pferd los, weil es so juckt. Fabi fällt runter. Er muss hinterher laufen. Er füttert das Pferd mit Rüben und Salat. Er ist ein starker Floh. Dann kann er wieder hoch springen. Er reitet er auf dem Pferd. Dann sieht er eine andere Katze. Sie heißt Luna. Die Bäuerin füttert die Katze.

Diese Katze Luna ist eine super süße und kuschelige Katze. Fabi sieht seine Chance und springt vom Pferd ab und im hohen Bogen landet er auf dem Kopf von Luna. Luna ist ganz verwirrt und guckt umher, aber sie sieht nichts und denkt sich nichts weiter dabei. Genüßlich isst sie ihr Fressen weiter. Fabi hofft, dass Luna eine abenteuerlustige Katze ist, damit er die große und weite Welt sehen kann. Entspannt von ihrem Kopf aus, kann er mit ihr alles entdecken. Er macht es sich auf jeden Fall bequem auf ihrem Kopf. Zwischen ihren Ohren legt er ein paar Haarsträhnen quer und legt sich bequem hin. Er kann von hier aus alles sehen und sich an ein paar anderen Haaren von ihr festhalten, damit er nicht hinunterfällt. Luna hat ihren Napf leer gefressen und für Fabi beginnt der wilde Ritt auf ihrem Kopf.

Plötzlich duckt sich Luna und macht sich ganz klein. „Was ist denn nun los?“ denkt Fabi. Doch da sieht er es schon. Luna hat eine Maus entdeckt und schon setzt sie zum Sprung an. Jetzt muss Fabi sich gut festhalten. Doch die Maus hat auch Luna entdeckt, und startet zur Flucht. Luna rennt hinterher. Hui, ist das schnell!

Und ehe sich Fabi versieht, sieht er nur noch goldgelbe Halme um sich herum. „Wo sind wir denn nun?“ denkt er. Doch Luna hat die Maus noch im Blick und rennt weiter durchs Weizenfeld. Links! Rechts! Und wieder Links! Das wird Fabi zu schnell. Was nun? In diesem Moment bremst Luna plötzlich ab. Sie hat eine andere Maus entdeckt, die sitzt im Gras und knabbert genüsslich an einem Strohhalm. Luna geht wieder in Beobachtungsposition. Das ist die Chance für Fabi. Er sieht sich schnell um und entdeckt… einen Feldhamster.

Fabi bleibt nicht viel Zeit zum Überlegen. Er springt ab von Luna und landet weich in den Blättern eines Löwenzahns. Von dort ist es nicht weit bis zu dem dösenden Feldhamster Fedorico. Schnell macht sich Fabi auf den Weg zu Fedorico, der gerade beginnt,  sich zu recken und zu strecken. Hoffentlich bleibt er noch ein bischen liegen.  Fabi schafft es rechtzeitig, sich im Fell von Fedorico zu verstecken. Fedorico hat Hunger und läuft nun zur nahe gelegenen Wiese. Dort wächst Klee, eine seiner Lieblingsspeisen. Während Fedorico futtert, genießt Fabi die Ruhe. Doch die währt nicht lange. Fabi nimmt den Duft eines Fuchses wahr. Das bedeutet nichts Gutes! Fabis leises Fippen macht Fedorico auf den Fuchs aufmerksam.

Der Hamster Fedorico ist froh, dass er den Fuchs rechtzeitig bemerkt hat. Er hat Angst, dass der Fuchs ihn fressen will und möchte sich verstecken. Er hat Angst, dass er kein Versteck findet. Aber Floh Fabi kann ihm helfen. Er sitzt ganz oben auf seinem Kopf und sieht von hier aus alles viel besser als der Hamster. Er spricht zum Hamster: „Fedorico, ich habe für dich ein kleines Loch gefunden, in dem du dich gut verstecken kannst.“ Und er zeigt dem Hamster den Weg. „ Juhu, wir haben den Weg gefunden!“, jubeln beide. Sie sind jetzt beide in einem Loch. Das Loch ist ein gutes Versteck, der Fuchs wird sie nicht finden. In dem Loch ist es ganz gemütlich, aber sehr dunkel. Der Hamster Fedorico und Floh Fabi sind ganz müde und schlafen ein. Plötzlich hören sie ein Geräusch. Sie sind nicht alleine in ihrem Versteck…